Erfinder ist kein Beruf!
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In meiner heutigen Tanzstunde sagte das eines der Tanzkinder zu mir.
Und ich sagte sofort: "Doch! Erfinder ist ein Beruf!"
Ich glaube Erwachsene wissen oft nicht, welche Auswirkungen das in einem Kind haben kann, wenn solche Dinge verneint werden.
Natürlich gibt es Grenzen, doch wie oft reden wir (Erwachsene) Kindern etwas aus oder erklären ihnen, dass es das nicht gibt?
Natürlich gibt es Erfinder und es hat sie schon immer gegeben! Oder woher kommen denn all die Annehmlichkeiten der heutigen Zeit? Und ich bin mir sicher, dass sehr viel mehr erfunden wird - und zwar täglich - als wir mitbekommen. In der Zubereitung von Speisen zb. gibt es da unendlich viel zu entdecken und selbst zu erfinden.
Wenn wir Kindern sagen, dass das kein Beruf ist, stirbt etwas in ihnen. Ganz leise und still, ganz unbemerkt.
Die Kreativität und der Glaube an sich selbst geht Schritt für Schritt flöten und dann wundern wir uns, wenn Jugendliche nichts mehr mit sich anzufangen wissen.
Kinder brauchen es, dass man an sie glaubt - ganz ehrlich und aufrichtig. Auch wenn sie von Freunden erzählen, die niemand sieht, von Einhörnen und Elfen und von allen möglichen Berufen und Dingen.
Man kann ja ganz ehrlich sagen: "Ich seh deinen Freund/das Einhorn/... nicht, aber ich glaub dir!"
Und wenn du dich zurück erinnerst an deine eigene Kindheit, hast du vielleicht auch Dinge gesehen, die dein erwachsenes Umfeld nicht wahrnehmen konnte und gesagt hat "Das gibt es nicht.".
Dann geschieht genau das - wir hören auf, an uns selbst zu glauben, wir hören auf zu sehen und wir stellen in Frage, was wir fühlen, wenn man mitbekommt, dass es einem Elternteil nicht gut geht und das Gegenteil gesagt wird.
Wie sollen denn neue Zukunftsperspektiven entstehen, wenn es niemanden gibt, der etwas Neues wagt?
Ganz egal, wie alt man ist!
Vor 15 Jahren wusste ich auch noch nicht, dass es Alchemie gibt.
Hätte mir vor 10 Jahren jemand gesagt, dass ich es mal als meinen Beruf ausübe, hätte ich gesagt: "Du spinnst!". Doch ich habe mich eingelassen darauf, habe entdeckt und erforscht und seit ca. 5 Jahren weiß ich in jeder Faser meines Seins - ohne Alchemie fühl ich mich leer, kraftlos und sinnlos.
Auch ich habe lange Zeit nicht gewusst, dass es Einhörner und Feen und Wesen aus anderen Welten gibt und dass Pflanzen sprechen können und Gefühle haben. Doch das gibt es alles!
Solange man keine eigene Erfahrung mit etwas gemacht hat, ist es leicht (und auch einfacher) zu sagen: "Das gibt es nicht!" oder " Das ist nichts für mich!".
Doch tatsächlich kann man erst, wenn man sich aufrichtig und ernsthaft mit etwas auseinandergesetzt hat, auch erkennen, ob das wirklich wirklich stimmt.
Immerhin hat zumindest die Wissenschaft in Studien mittlerweile erkannt, dass Pflanzen auch Gefühle haben.
Wo ist unser offenes neugieriges (inneres) Kind geblieben das selbst erforscht und entdeckt und erfindet?
Was ist denn so schlimm daran, wenn Pflanzen sprechen, wenns Einhörner gibt und vieles mehr?
Das Leben wird dadurch im schlimmsten Fall schöner, magischer und lebendiger.
Ich liebe mein verrücktes Alchemistenleben!
Vielleicht hast du ja auch Lust deinem Leben ein Stück Verrücktheit zurückzugeben und Erfinder, Entdecker oder was anderes zu Sein!
Viel Spaß, Freude und Lebendigkeit 🥳
1 Kommentar
Wie wundervoll beschrieben 😍 und leider wie wahr! Danke für die aufmunternden Worte! Und ja, ich sehe auch Einhörner, Feen, Elfen, etc., spreche mit Pflanzen, vor allem Bäumen, und tausche mich mit so einigen Wesenheiten aus anderen Dimensionen aus. Das alles hätte ich mir vor 15 Jahren auch nicht gedacht, dass ich dies mal tun werde. Es hat mein Leben aber ungemein bereichert und bunt gemacht. Also, es gibt so viel mehr im Leben zu entdecken, als allgemein bekannt und anerkannt ist und Kinder zu unterstützen bei ihrer Wahrnehmung zu bleiben, finde auch ich total wichtig.